KIBA

Rüde, unkastriert, 2 Jahre alt, ca. 37 cm groß, auf einem Auge blind, Windhund(-mix).

Kiba ist ein überaus liebenswerter, junger Hund mit ein paar wenigen Ecken und Kanten.

Aufgewachsen im Shelter in Rumänien war seine erste Zeit bereits geprägt von Unruhe und Stress. Mit 4 Monaten in Deutschland angekommen, musste er sich in seinem jetzigen Zuhause tagtäglich mit Eindrücken der Stadt auseinander setzen, denen er nie gewachsen war und die ihn sehr oft überforder(te)n.
Zudem schränkt die fehlende Sehkraft seinen Blickwinkel und dementsprechend die Wahrnehmung ein. Das stört ihn so im häuslichen Umfeld überhaupt nicht, aber man merkt deutlich, dass er draußen vor allem auf große Distanz seine Mühe hat, Dinge wahrzunehmen, die dann vorsichtshalber lieber einmal mehr verbellt werden.

Das ehemals unsichere Verhalten entwickelte sich im Laufe der Pubertät immer mehr zur Strategie sich allen und jeden vom Leib zu halten. Als Hund des Urtyps neigt er stark zur eigenen Entscheidungsfindung, ohne Anleitung wählt er schnell und selbstbewusst den aus Hundesicht einfachsten Weg: Pöbelnd nach vorne gehen. Daraus entwickelte sich eine gesessene Leinenaggression, die man allerdings mit viel richtigem Training kontrollieren kann.

Kiba nimmt das Training gut an, die Begegnungen mit Menschen, Radfahrern, Joggern, Kindern sind durch konsequentes Training mittlerweile bedenkenlos möglich.


Einzig Artgenossen machen ihm teilweise große Probleme, er hat aber durch viel Übung bereits sehr viel Ahnung davon, was eigentlich zu tun ist. Er braucht dabei allerdings noch oft Hilfe und klare Regeln. Man muss hier auch realistisch sein, Kiba wird nie ein großer Hundefreund werden. Eine Handvoll guter Kumpels reicht ihm völlig. Hundewiesen sind somit denkbar ungünstig.

Grundsätzlich ist er ein sehr sensibler Hund, der gut kommunizieren kann. Er arbeitet gerne mit und ist über jede Anleitung dankbar. Als Allrounder könnte er sowohl im Mantrailing als auch in der Dummyarbeit oder im Tricktraining eine Aufgabe finden, denn die braucht der kleine schlaue Kerl. In der Wohnung ist er verschmust, ruhig, aber wachsam, braucht viel Schlaf und Rückzugsmöglichkeiten.

Ein ruhiges Zuhause auf dem Land wäre wünschenswert, damit Kiba endlich ohne Dauerstress leben kann. Eine reizarme Umgebung wird das Training langfristig effektiver gestalten und Kiba kann ein toller Begleiter werden. Seine neuen Menschen sollten bereit sein, mit ihm zu arbeiten.
Kinder sind nur bei entsprechender Vorerfahrung und geeigneten Managementmöglichkeiten denkbar.

Das jetzige Training sollte bestenfalls weiter geführt werden, um ihm durch den Besitzerwechsel Sicherheit zu geben. Dazu stehe ich als Ansprechpartner gerne zur Verfügung (siehe Kontakt).
Vermittlung demnach am liebsten nach Thüringen (Erfurt-Weimar-Jena-Gera),

aber auch außerhalb möglich.

Kiba kann in Jena kennengelernt werden.

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